Neu im Team: Christoph Lustenberger


«Die Herausforderung ist, die richtigen Fragen zu stellen»

Ab Anfang März verstärkt Christoph Lustenberger unser Team als Senior Consultant. Im Interview erzählt er, was ihn an der Lean-Beratung fasziniert und welche Besonderheiten es in seinem Spezialgebiet, der Lebensmittelindustrie, zu beachten gilt.

Interview mit Christoph Lustenberger
«Die Lebensmittelsicherheit und die Produktqualität müssen bei Lean-Projekten stets berücksichtigt werden.»Christoph Lustenberger

Herr Lustenberger, Anfang März nehmen Sie Ihre neue Stelle als Senior Consultant bei der Wertfabrik auf. Worauf freuen Sie sich am meisten?
Am meisten freue ich mich darauf, mein Wissen und meine Erfahrung an Firmen weiterzugeben, um Arbeitsabläufe zu optimieren und Zeit- und Produktionsverluste zu eliminieren. Dabei reizt mich vor allem die Vielseitigkeit – von der typischen Beratung bis zur Umsetzung von Lean-Projekten.

 

Was fasziniert Sie an der Lean-Beratung?
In jeder Firma ist viel Wissen vorhanden, wie man Arbeitsabläufe verbessern kann. Unternehmen, die dieses gewaltige Wissensreservoir ausschöpfen, haben einen echten Wettbewerbsvorteil. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, die richtigen Fragen zu stellen und zu wissen, wie man die gewonnenen Informationen umsetzen kann. Ich liebe den Moment, wenn ich Leute dazu bringen kann, den Verbesserungsprozess selber in die Hand zu nehmen. Sie warten dann nicht mehr, dass ich ihnen sage, was sie tun sollen, sondern beginnen, mir zu sagen, was sie getan haben.

 

Ihr Fokus liegt auf dem Lean Management in der Lebensmittelindustrie. Gibt es Besonderheiten in dieser Branche, die bei Lean-Projekten beachtet werden müssen?
In der Lebensmittelindustrie hat die Lebensmittelsicherheit und die Produktqualität höchste Priorität. Diese beiden Faktoren müssen bei Lean-Projekten stets berücksichtigt werden. Lebensmittelbetriebe müssen zudem Flexibilität und Effizienz gleichzeitig steigern. Kunden verlangen ständig nach neuen Produktvarianten (biologisch, laktosefrei, vegan etc.), was die Anzahl und Häufigkeit von Produktionswechseln erhöht. In den meisten Produktionsstätten sind Produktwechsel inklusive Reinigungsaufwand der Hauptgrund für Stillstandszeiten. Hier gibt es häufig Potential für Produktivitätssteigerungen und Kostensenkungen.

 

Was war Ihr grösstes Erfolgserlebnis in Ihrer bisherigen Karriere?
Am meisten stolz bin ich auf die Mithilfe beim Aufbau eines Technologiezentrums für einen internationalen Konzern in der Schweiz. Meine Hauptaufgaben bestanden dabei im Rekrutieren, Entwickeln und Führen von Teams – Lean-Spezialisten, Projektleiter und Ingenieure – sowie dem Einführen/Optimieren von Arbeitsabläufen für das Projektmanagement und für Produkteinführungen. Am meisten begeistert hat mich bei dieser Aufgabe, meine Mitarbeitenden weiterzuentwickeln und ein Umfeld zu schaffen, in welchem sich das Team gegenseitig unterstützt und ständig weiter verbessert.

 

Weitere Informationen zum Werdegang von Christoph Lustenberger finden Sie hier.